Im Zeitraum vom 22.2. bis 8.3.2026 reisten wir wieder für eine bis zwei Wochen in unser Winterquartier an der Soma Bay in Ägypten. Dort machten wir das rote Meer mit allem, was das Surfmaterial hergibt, unsicher: von Kite über Segel bis zu Wing, mit und ohne Foil. Mit dabei waren langjährige Soma Bay Fans sowie ein paar neue Gesichter:

Der Wind hat beschlossen, dass wir unsere Starkwindfähigkeiten verbessern müssen und gab fast die ganze Zeit Vollgas. Wir schlugen uns tapfer und immer mit Stil. Die farbliche Abstimmung ist dabei besonders wichtig (unten Mitte). Wobei es bei kälteren Temperaturen durchaus auch zu Stilbrüchen kam…. (unten rechts).

Stil ist natürlich auch auf dem Wasser sehr wichtig, vor allem bei ungeplanten Abstiegmanövern ins Wasser (unten links). Bei anderen lief es aber rund (unten rechts)

Unsere altersdurchmischte Gruppe genoss auch die ägyptische Sonne und Gastfreundschaft. Einige beteiligten sich am Nachtleben und sorgten beim Karaoke für Unterhaltung, während sich andere nach mehrstündigen Surfsessions nur noch ans Buffet schleppen konnten.
So klar wie dieser Abend (unten) war es nicht immer. Der starke Wind wirbelte nicht nur das Gemüt der Surfer auf, sondern auch viel Sand. Dieser begleitete uns überall hin und fand seinen Weg auch auf die Tische und Teller… Am Strand hatte es dafür immer weniger Sand, ein Sturm im Januar hat die Küste teilweise etwas umgestaltet.

Die Windverhältnisse dieses Jahr waren perfekt. Wir konnten jeden Tag aufs Wasser, wobei wir nur zwei Tage mit Segeln über 6.0m2 hantieren mussten. Trotzdem haben wir uns zwischendurch auch ein paar Gedanken zu Fachbegriffen, Mathematik und der Tierwelt gemacht:

  • Klären konnte wir dieses Jahr das Phänomen der konstanten Böen, was nun den Wortschatz der Wing-, Kite- und Windsurfer um einen zentralen Fachbegriff erweitert.
  • Auch die Uhrzeit muss während dem Surfen um den Flowfaktor angepasst werden, Bsp.: „Ist es schon 12:00? – Ja, halb 2…“.
  • Ungeklärt blieb leider der Tod eines Oktopusses. War es ein Unfall oder Absicht? Ist es der Kollateralschaden eines unsachgemässen Gebrauchs von Surfmaterial oder eines missglückten Surfmanövers? Wäre ja nicht das erste Mal… Aaaaber: wir verdächtigen selbstverständlich niemanden;-)

Das Geburtstagskind (der Geburtstagsgrossvater?) wurde natürlich wieder gefeiert!

Lieber Matthias, auch dieses Jahr wieder vielen herzlichen Dank fürs Organisieren
Zu guter Letzt: Wir sind gut gereist, alles hat fast tipptopp funktioniert. Etwas langweilig, dachte sich Valeria wohl… und schnappte sich den falschen Koffer ab dem Gepäckband in Hurghada. Allerdings wollte sie auch nicht für allzu viel Aufregung sorgen, denn sie hat das so geschickt angestellt, dass der Kofferbesitzer schliesslich auf demselben Bus ins selbe Hotel unterwegs war und beim Einsteigen in den Bus seinen Koffer wiedererkannte! So geht das!