Winde am Hallwilersee

Der Nordwind weht oft bei schönem Wetter. Er bläst meistens sehr konstant längsseitig über den See und ist der ideale Surfwind. Aus Nord-Nordwest lässt sich ein schöner Halbwind-Kurs fahren.

Solange er anhält, bleibt das Wetter schön. Er kann bis 4 Bf stark werden.

Der Föhn (Südwind) verhält sich ganz anders. Er weht ungebremst durch das Seetal aus dem Süden. Er kann dabei ziemlich hohe Wellen aufbauen. Seine Dauer ist oft schwierig vorauszusagen. Wie der Nordwind bläst er relativ konstant (2 bis 3 Bf). Ein Föhnsturm dagegen ist eher die Ausnahme. Auch ein idealer Surfwind und meistens auch sehr warm.

Der Westwind ist der Wind, der öfter vorkommt. Er bringt Warm- oder Kaltfronten, oft verbunden mit Regen über die Hügelzüge. Die Hügel stören die Luftströmung stark und machen ihn sehr böig. Am östlichen Ufer (beim Surfspot) bläst er regelmässiger als am westlichen Seeufer. Schliesslich gibt es noch den Abend-Westwind, der als regelmässiger Klimawind im Sommer für 2 bis 3 Bf sorgt. Im Herbst und Winter, also ausserhalb der Badesaison, kann der Westwind in Böen die Stärke 7 überschreiten.

Je nach Einfallswinkel (WNW) ist die Strecke Meisterschwanden in Richtung Beinwil am See eine perfekte Gleitstrecke. Dort trifft der Wind durch eine Lücke des Hügels ungehindert auf den See und es ist weniger böig. Bei gleicher Strömungsrichtung kann man auch oberhalb der Schifflände im zwischen Birrwil und Seengen mächtig Spass haben.

Die Bise (kalter Nordostwind / Ostwind) weht über den Lindenberg und damit sind viele Turbulenzen und Böen am Surfspot verbunden. Der Wind ist sehr unstetig. Manchmal weht er über den Lindenberg, manchmal dreht er bis auf Nordost. Seine Dauer ist unberechenbar und seine Stärke kann von 1 bis 4 Bf variieren. Meistens deutet er auf einen generellen Windwechsel hin und baut wenig Wellen auf.

Bisenlage ist an unserem Spot für ungeübte Surfer eher schwierig.

Bei Ostwind ist in der Regel die Region seemittig, zwischen Meisterschwanden und Seengen etwas weniger böig und trifft dort eher ungebremst auf den See. Trifft er aus NNO auf den See, ist bei Seengen tolles Gleiten angesagt bei geringen Wellen.

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